Über den Geschichtensammler
Hinter dieser Sammlung steckt ein Mensch.
Der Geschichtensammler soll kein anonymer Ort sein. Deshalb erfährst du hier auch, wer hinter dem Projekt steckt und wie die Idee entstanden ist.
Wer steckt dahinter?
Hallo, ich bin Tobi.
Ich bin 45 Jahre alt, Pflegekraft und Praxisanleiter – und jemand, der Geschichten liebt.
Dabei ist es mir eigentlich egal, ob sie wirklich passiert sind oder in einem Buch, einem Film oder einem ganzen erfundenen Universum leben. Mich faszinieren Geschichten und die Menschen dahinter.
Vielleicht liegt es daran, dass ich mich schon immer dafür interessiert habe, was andere Menschen zu sagen haben. Was sie bewegt. Worüber sie lachen. Worüber sie weinen. Welche Erinnerung sie nach Jahrzehnten noch erzählen und welche scheinbar unbedeutende Kleinigkeit ihnen bis heute im Kopf geblieben ist.
Ich glaube, dass Menschen viel zu selten wirklich zugehört wird. Oft hören wir nur so lange hin, bis wir selbst wieder etwas sagen können. Und manchmal bleiben wir an der Oberfläche, obwohl darunter so viel mehr wäre.
Ich möchte lieber noch ein bisschen länger zuhören.
Vielleicht ist genau deshalb irgendwann aus Tobi der Geschichtensammler geworden.
Wie alles begann
Über den Geschichtensammler
Ich habe Geschichten schon immer geliebt. Einerseits erzähle ich sie gerne selbst, andererseits höre ich mindestens genauso gerne zu. Und ich glaube, mein Interesse an dem, was andere Menschen zu erzählen haben, war dabei schon immer größer als mein eigenes Mitteilungsbedürfnis.
Dass die ganz persönlichen Geschichten eines Menschen viel zu wertvoll sind, um einfach verloren zu gehen – und mit ihnen vielleicht auch ein kleines Stück des Menschen dahinter –, wurde mir durch verschiedene kleine Schlüsselmomente bewusst.
Zum Beispiel beim Betrachten alter Fotos von Menschen, die ich überhaupt nicht kenne.
Fast automatisch fange ich an, mich zu fragen: Worüber lachst du da gerade? Warum schaust du so ernst? Was hat es mit der kleinen Froschfigur in deiner Hand auf sich?
„Komm, erzähl mal!“
Irgendwann entstand daraus fast wie ein Reflex die Frage:
Was kann ich tun, damit keine eurer Geschichten verloren geht?
Nun – das Ergebnis seht ihr hier.
Der Geschichtensammler soll ein Ort für genau diese Geschichten sein. Für die großen und die kleinen. Für lustige, traurige, absurde und nachdenkliche Erlebnisse. Für Erinnerungen, die ein ganzes Leben geprägt haben, genauso wie für jene kleine Begebenheit, über die man noch zwanzig Jahre später lachen muss.
Natürlich werde auch ich hier hin und wieder eine meiner Geschichten erzählen. Aber ganz bewusst nur ab und zu. Denn der Geschichtensammler soll kein Blog über mich sein.
Ich möchte den Ort dafür schaffen.
Aber die Geschichten – die sollen von euch kommen.
Und deine?